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Jahrgangsübergreifende Sekundarstufe
-uwa- MÜNSTER-GIEVENBECK.
Konzeptionell wird bereits über die Sekundarstufe mit jahrgangsübergreifendem Lernen gesprochen. Die Frage, wo dies in Münster einmal umgesetzt wird, ist aber noch ungeklärt. "Es wäre natürlich ein Traum, wenn der Zweig an der Wartburg-Grundschule untergebracht werden könnte", sagt deren Leiterin, Gisela Gravelaar.
Denn zur Umsetzung des Konzepts müsse die räumliche Nähe zwischen Grundschule und Sekundarschule vorhanden sein. Doch diese Pläne lassen sich nicht so schnell umsetzen wie gewünscht. "Wir suchen noch nach einem Standort", sagte Gravelaar auf WN-Anfrage.
Die einzige Entwicklungsmöglichkeit am Toppheideweg ergäbe sich durch den Wegzugs des Bundesforschungsinstituts für Kulturpflanzen auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Doch dieser ist zwar beabsichtigt, aber der Termin ist noch unklar.
Pädagogen aus der Wartburg-Grundschule haben jetzt zusammen mit Kollegen aus weiterführenden Schulen als nächsten Schritt auf dem Weg zur Sekundarstufe mit jahrgangsübergreifendem Lernen das Lernangebot für den Jahrgang 5/6 geplant. "Die Lerngegenstände aller Fächer ordnen sich in der Partitur zu thematischen Epochen, in denen die Kinder künftig lernen werden. So wird die Offenheit des Lernens mit den Anforderungen der Lehrpläne so verbunden, dass selbstständiges und gemeinsames Arbeiten stattfinden kann", so Gravelaar. Die schulformübergreifende Zusammenarbeit bei der Erstellung der Partitur habe sich als sehr produktiv erwiesen. Die Teilnehmer schätzten die innovative Schubkraft für die Unterrichtsentwicklung, die durch den Austausch bei der Erstellung der Partitur entstanden sei.
Quelle: Westfälische Nachrichten, 22.09.2011