20 Jahre Wartburg-Grundschule am Toppheideweg

19.12.2016
Eingang der Wartburg-Grundschule

Foto: Gievenbecker

Am 4. Oktober 1996 wurde die neue Wartburg-Grundschule am Toppheideweg eröffnet. 1999 kam nach einem Anbau der vierte Zug dazu. Die Schülerinnen und  Schüler werden in vier Häusern jahrgangsübergreifend unterrichtet – Afrika, Asien, Australien und Europa. Seit 2012 wird in allen vier Zügen der Schule gebundener Ganztagsunterricht angeboten. Das heißt, dass der Lernstoff über einen ganzen Tag verteilt wird. Montags und Freitags geht der Unterricht bis Mittags, Dienstags bis
Donnerstags bis 15:40 Uhr. Jahrgangsübergreifender Unterricht, Notenfreiheit, eigenverantwortliche Organisation der Arbeitsaufträge über Wochenarbeitspläne
oder Lernlandkarten sind neben einem starken Schulparlament besondere Kennzeichen der Wartburg-Grundschule.
In der Laudatio zum Gewinn des Deutschen Schulpreises 2008 heißt es über die Schule in Gievenbeck: „Eine kleine pädagogische Stadt im Stadtteil, aus hellen, einladenden Kinderhäusern für überschaubare, altersgemischte Lerngruppen, miteinander verbunden durch einen    elegant    geschwungenen   
Schulflur, jedes Haus mit direktem Zugang zum Schulhof, der kein Hof ist, sondern eine Wiese mit Bachlauf. Hier ist eine Schule kinderfähig gemacht worden durch pädagogische Architektur im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.
Seit den siebziger Jahren hat die Schule sich durch Umbrüche und Umzüge, wagemutige Konzeptveränderungen und personelle Wechsel immer wieder verbessert und ist heute pädagogisch exzellent. Immer wieder war und ist
sie ihrer Zeit und erst recht den Zeitgeist-Debatten voraus – mit Freiarbeit und offenem Unterricht seit den siebziger Jahren, als erste Ganztagsgrundschule der Stadt, durch Integrationsklassen, durch Percussion-, Streicher- und Bläserklassen und eine Grundschulwerkstatt, in der Pädagogen von- und miteinander lernen.“
Red.

Quelle: GIEVENBECKER, Magazin vor Ort 4/2016