Hinein in die Streuobstwiese

Kinder auf der Wiese

...mit dem NABU Münster zusammen Äpfel ernten, Äpfel
verarbeiten, Nistkästen und Insektenhotels bauen, Wiesentiere und
-pflanzen bestimmen... Natur erleben

Äpfel pflücken und pressen

Kind pflückt Äpfel
Äpfel in einer Kiste
Pressen der Äpfel

Das ist die Apfelwiese. Da haben wir viele Äpfel gefunden und gepflückt. Wir haben Apfelsaft gepresst. Wir waren in Gruppen. Die Leute vom NABU haben uns Tipps gegeben, wie wir Äpfel pflücken sollen. Wir sollten nur die Äpfel nehmen, die auf dem Boden liegen. Alessandro war auch dabei. Mit einer Presse haben wir Äpfel gepresst. Dann kam Apfelsaft unten aus der Presse raus. Danach haben wir den Apfelsaft getrunken. Der Saft hat richtig lecker geschmeckt. Der direkt gepresste Saft schmeckt ein bisschen anders als der gekaufte, weil da kein Zucker und anderes rein getan wurde. In diesem Saft waren nur Äpfel drin. 

Wir waren auf dem Markt, um nach Äpfeln zu gucken. Wir haben ganz viel gebacken: Apfelpfannkuchen, Apfelmuffins, Apfeltaschen, Apfelsaft, Apfelringe, Bratapfel, Apfelmus, Grießbrei mit Apfelmus. In der Klasse hat uns Tina Zettel gegeben. Darauf standen Fragen, die wir auf dem Markt beantworten sollten, z.B. Wie viele Apfelsorten gibt es auf dem Markt? Welche Sorte ist am teuersten? Von einer Bäckerin bekamen wir Plätzchen geschenkt – jedes Kind 1 Plätzchen. Wir haben auch auf dem Markt die Äpfel für den Bratapfel gekauft. 31 Stück.

Frau Rietman vom NABU hat uns gezeigt, wo überall die Äpfel herkommen.
Sie hat uns erzählt, dass der größte Apfel so groß wie ein Kinderkopf ist.
Wir haben rausgefunden, dass man Äpfel am besten aus der Gegend kauft, weil sie dann nicht so viel hin und her gefahren werden müssen. Das ist nicht gut für die Umwelt und für die Äpfel vielleicht auch nicht.

Nistkästen bauen

Kinder im Werkraum. Bauen einen Nistkasten.

Ich hab mit meiner Gruppe mit den Wänden angefangen. Die Wände haben wir zusammengeschraubt. Dann haben wir die Rückseite dran geschraubt, dann das Dach. Als letztes haben wir die Tür zusammengeschraubt.

Das Eingangsloch musste 32mm groß sein, damit die Vögel dadurch passen. Es ist für Meisen und Kleiber. Wir mussten immer gegenseitig festhalten, wenn einer schraubt, weil sonst wär es immer wieder auseinander gegangen.

Kinder bauen einen Nistkasten im Werkraum.

Auf das Dach haben wir eine schwarze Dachpappe genagelt. Die ist dafür, dass das Dach nicht dreckig wird und verrottet.
Den Nistkasten muss man 2m hoch aufhängen und das Loch muss nach Osten zeigen, damit es nicht in den Kasten regnet und windet.



Kinder zeigen ihren fertigen Nistkasten

Die Tür macht man erst hoch und kann sie dann rausziehen. Einmal im Jahr, im September oder Oktober, muss man das Haus ausfegen. Die Tür darf man nicht aufmachen, wenn gebrütet wird, weil sonst stört man die Vögel und dann kann es sein, dass die Vogeleier für immer verlassen werden.
So sieht ein fertiger Nistkasten aus.

Bienenhotels bauen

Ein Bienenhotel.

Das da sind Stäbe. Die Stäbe heißen Schilf. Die mussten wir abknipsen. Sie müssen danach ungefähr gleich lang sein.
Wenn genug Schilf zusammen ist, machen wir einen Draht darum, damit sie nicht auseinander fallen. Fertig ist das Hotel.

Du hängst die Hotels in die Sonne. Dann kommen die Insekten – es sind Wildbienen – und legen ihre Eier in das Schilfrohr.

Wildbienen stechen nicht.

Ein Bienenhotel aus einem Baumstamm.
Ein Kind bohrt Löcher in einen Baumstumpf.

Das Holzstück ist auch ein Bienenhotel.
Da sind viele verschieden große Löcher für verschiedene Wildbienen hineingebohrt. Erst musst du natürlich die Baumstücke absägen.

Du hängst das Hotel nach Süden, weil die Sonne die Eier ausbrütet.

 

 

Frottagen von Baumrinden erstellen

Kinder fertigen Frottagen von Baum rinden an.

Wir haben die Rinden von Apfelbäumen und Birnbäumen mit Wachsmalkreiden abgerubbelt. Sie sehen unterschiedlich aus.

 

 

 

 

 

 

Auf Grashalmen pfeifen

Kinder üben, auf einem Grashalm zu pfeifen.

Wir hatten ein Naturprojekt.  
Wir haben über Frösche geforscht.
Wir haben auch Baumrinde abgemalt
und Tierspuren mit Fahnen markiert.
Eigentlich wollten wir über Frösche forschen, nur es war noch nicht so feucht. Deswegen waren noch keine Frösche da. Das war sehr schade.
Aber wir haben dann noch andere schöne Sachen gemacht.

Wir haben auf Grashalmen gepfiffen
und wir haben mit Binsen geflochten.
Es war sehr nass dort, wo die Binsen wachsen.
Wir erklären euch, wie man mit Grashalmen pfeift.
1. Man  spannt den Grashalm mit der Hand.
2. Zwischen den Daumen muss in der Mitte der Finger noch eine kleine
Lücke dazwischen sein.
3. Dann pustet man in die Lücke.
Es müsste dann eigentlich einen Ton geben. Manchmal muss man länger üben.

Bienennest im Baum

Das ist ein Bienennest. Es hing oben am Stamm vom Apfelbaum.
Der Baum ist tot. Er hat keine Blätter mehr. Weil er tot war, durften wir an ihm Rinde abnehmen. Bei gesunden Bäumen darf man es nicht, weil sie dann sterben.
In dem braunen Haus wohnen Vögel – welche Art, wissen wir gerade nicht mehr.

Pflanzen bestimmen

Kinder auf der Wiese
gesammelte Blumen und Kräuter

An diesem Tag haben wir verschiedene Pflanzen gesucht.
Wir haben sehr viele gefunden –
viel mehr, als wir vorher gedacht haben.

Wir haben die Pflanzen bestimmt.
Dazu haben wir in einem Pflanzenbuch nachgesehen.
In dem Buch waren alle Pflanzen nach Farben sortiert.

Einige Kinder aus unserer Klasse haben sich Gänseblümchen auf die Stirn geklebt.
Das sah schön aus.

Zum Schluss haben wir noch gefrühstückt.
Tim Luca hatte eine witzige Sonnenbrille auf.
In der Wiese war das Frühstücken besonders schön.
Die Wiese war so hoch, dass wir kaum zu sehen waren.

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