Wir sind die Wüstenspringmäuse

Klassenfoto Wüstenspringmausklasse

Hallo, wir sind die Wüstenspringmäuse!
Wir finden es gut, dass wir einen Klassennamen haben und Dritt- und Viertklässler zusammen in unserer Klasse sind.

Leporello

Unsere Lehrerinnen heißen Brigitte, Stephi, Kathrin und Diana. Diana ist als Vertretung für Britta bei uns. In Englisch unterrichtet uns Annika aus der Luchsklasse.
Jeden Morgen haben wir eine Flexible Arbeitszeit (FA). In der FA hat jedes Kind etwas zu tun.
Hier sind einige Beispiele: Geschichten schreiben, Rechnen, Rechtschreibung, Lesen, verschiedene Lernspiele.

Jedes Kind hat ein Lerntagebuch. Dort schreiben wir rein, was wir in der FA bearbeiten. Hinten im Lerntagebuch klebt eine Lernlandkarte. Darauf werden die verschiedenen Lernziele von jedem Kind geklebt.
Auch gibt es für jedes Kind drei Schilder, damit alle wissen, wie das Kind gerade arbeitet. Ein grünes Schild bedeutet: „Ich arbeite, du kannst mich aber etwas fragen.“, auf dem gelben Schild steht: „Ich habe eine Frage“ und ein rotes Schild bedeutet: „Ich arbeite und möchte nicht gestört werden“. Alle Kinder können helfen und nicht nur die Erwachsenen.
Nach der FA-Zeit machen wir einen Reflexionskreis. In dem dürfen mindestens zwei Kinder von ihrer FA-Zeit erzählen. Dazu gibt es Fragen, die auf einer Karte stehen.
Danach frühstücken wir und alle gehen mindestens eine halbe Stunde an die frische Luft. Ein Kind gongt mit unserer Klangschale, wenn die Pause zu Ende ist. Dann müssen alle wieder in die Klasse kommen. Der Gong ist auch unser Leisesignal.
Jedes Schuljahr lesen alle Kinder zusammen ein Buch. Dieses Jahr beginnen wir mit „Die Insel der 1000 Gefahren“. Das ist ein Buch, in dem man selber entscheiden muss welchen Leseweg man geht. Dazu schreiben wir ein Leporello. Jedes Kind schreibt seine eigene Inselgeschichte.

Montessori-Arbeitsmaterialien

In der Veröffentlichungsstunde stellen wir unsere fertigen Geschichten und unsere Einträge in die Lesetagebücher vor.
In Mathe arbeiten wir zur Zeit mit der Längenwerkstatt.
Auch gibt es viele Montessori-Materialien in der Klasse. Einige Kinder arbeiten in Mathe zum Beispiel mit dem „Schachbrett“. In  Deutsch lernen wir die Wortartensymbole kennen.

 

 

 

Die beiden Klassensprecher

Bald werden wir auch wieder zu verschiedenen Themen forschen.
Einmal in der Woche haben wir einen Klassenrat. Dann werden verschiedenen Themen besprochen. Den Rat leitet ein Kind und die Themen bestimmen wir. Sie werden in einem Protokoll festgehalten. Wir haben auch schon unsere Klassensprecher gewählt. Sie heißen Liv und Omer.

Jede Woche lösen wir unseren „geheimen Kumpel“ auf. Heimlich wird ein Name gezogen und zu diesem Kind muss man in der Woche besonders nett sein.

In diesem Schuljahr haben wir wieder Instrumentalprobe und Chor. Es gibt verschiedene Gruppen: Percussion, Horn, Geige, Gitarre und Blockflöte. Zusammen spielen wir im Orchester „Kunterbunt“.

Nachmittags machen wir nach der „Was-ihr-wollt“-Zeit (Wiw) verschiedene Projekte. Passend zu unserem Buch, das wir gerade lesen, bauen wir unsere eigene Insel.

Längenwerkstatt

Wie lang ist der Kreis um unsere Schule?
Wir haben 2 Tage gebraucht, um einmal unsere ganze Schule zu umrunden. Natürlich war das in Unterrichtsstunden zum Längenprojekt. Jeder hat ein Stück gemessen und insgesamt war es 1 Kilometer.
Von Lilli und Lena (mit Hilfe von Kathrin)

Wir Wüstenspringmäuse haben 1000 Meter in km umgerechnet. Dazu haben wir erst ein Maßband genutzt und dann einen Streckenmesser. Hier ist ein Foto von Karim und mir: Loui. Es haben noch viele andere Kinder aus unserer Klasse dasselbe gemacht.
Von Loui und Karim mit Hilfe von Maxime

Wir sind einmal um die Schule gegangen und haben dabei einen Kilometer gemessen. Omer und Paul haben die Meter von 900m bis 1000m gemessen.
Von Paul und Omer

Inselprojekt

Hallo! Wir, die Wüstenspringmausklasse, haben eine Abenteuerinsel gebaut. Wir bauten diese Insel, weil wir das Buch „Die Insel der 1000 Gefahren“ gelesen haben.

Zu dem Buch haben wir zuerst ein Leporello geschrieben. Ein Leporello ist eine Geschichte, die mindestens drei und höchstens sechs Seiten haben kann. Es ist eine Geschichte ohne wörtliche Rede und mit selbst gemalten Bildern.
Das Buch „Die Insel der 1000 Gefahren“ haben wir auch in unser Lesetagebuch eingetragen. In das Lesetagebuch schreibt jedes Kind die Bücher, die es in der Schule (oder manchmal auch zu Hause) gelesen hat.

Jedes Kind hatte beim Inselbau eine andere Aufgabe, z.B. Palmen basteln oder aus Alufolie Meerestiere formen und mit Transparentpapier bekleben, … Auf das aufgemalte Meer schütteten wir einen Sandhaufen, der mit Kleister angerührt war, und gestalteten daraus die Insel. Auch Muscheln legten wir dazu. Außerdem bastelten wir aus verschiedenen Kartons kleine Boote.

Als die Insel fertig war, haben wir die Kinder der Giraffenklasse, der Zebraklasse und der Gazellenklasse an verschiedenen Terminen eingeladen und unser Inselprojekt vorgestellt. Es gab zu allen Bereichen Experten und auch Reporter für den Wartburger Kurier, die die Zuschauer später interviewt haben.

Das hat allen großen Spaß gemacht und wir haben sehr viel Lob bekommen.

Autorinnen: Helena und Liv