Wir sind die Gazellen

Gazellen - Lerngruppenfoto 2017-2018

Wir sind die Gazellen.
Wir sind 24 Kinder und haben 3 Lehrerinnen.
Wir spielen im Orchester Kunterbunt. Es gibt dort: Gitarren, Geigen, Horn, Blockflöte und Percussion. Wir machen sehr viel Musik im Orchester Kunterbunt. Gerade arbeiten wir am Projekt „Münster“. In unserer Nachbarklasse sind die Wüstenspringmäuse. Wir sind im Haus Afrika. Wir Gazellen haben Klassendienste: Schuhwagendienst, Tafeldienst, Fegedienst, blauer Tisch, Jacken, Flex-Regal, Buch-Regal, Spiele – und Leseecke, Milchdienst, Nebenraum, Sitzecke, Kaplasteine und Waschbecken. Wir haben eine Triangel als Gong.
Viele Grüße von den GAZELLEN.

Autorinnen und Autor: Simon, Anna, Imke

Kontakt

Wer mehr über uns wissen will
kann uns auch schreiben.
Unsere Mailadresse lautet
wabugs-gazellen[at]schulen.stadt-muenster.de

Hier einige Texte, die wir im Projekt "Münster" erstellt haben:

Das Stadtmuseum Münster wurde 1979 gegründet. Es befindet sich heute in der Salzstraße, in einem Gebäude, welches früher mal ein Kaufhaus war. Das Stadtmuseum ist ein spannender Ort für Kinder. Da gibt es viele Modelle und auch Führungen speziell für Kinder. So eine Führung haben wir auch mit der Gazellenklasse gemacht. Im Stadtmuseum findet man Infos über Münster. Es gibt Sonderausstellungen. Die aktuelle hat das Thema „Taufe“. An vielen Modellen kann man gucken, wie Münster sich entwickelt hat. Der Besucher sieht etwas über die Sachsen, die Wiedertäufer, den Westfälischen Frieden, den 2. Weltkrieg und den Send. Es gibt sogar einen Tante-Emma-Laden. Das ist die Eingangshalle vom Stadtmuseum. Hier kann man Postkarten, Bücher und Souvenirs kaufen.
Autor: Nikita


PROMENADE
Hallo, ich heiße Johann Conrad Schlaun. Ich werde euch etwas über die Promenade erzählen: wer sie sich ausgedacht hat und was dort vorher war.
Also …
Im Mittelalter stand dort eine Stadtmauer mit elf Toren, sechs Türmen und einem Wassergraben. Doch die Waffen wurden immer stärker entwickelt. Die Mauer hätte einem Angriff nicht mehr standgehalten. Deshalb wurde sie 1764 abgerissen und der Wassergraben wurde zugeschüttet. Nach den Plänen von mir, von Johann Conrad Schlaun, wurde der Platz dieser ehemalige Befestigungsring zur Promenade und damals als Reit- und Fußweg genutzt. Auch wurden dort schon Linden gepflanzt. Eine schöne Allee entstand.
Heute ist die Promenade ca. 4500 Meter lang. Sie umschließt wie ein Ring die Altstadt und ist für Radfahrer und Fußgänger gedacht. Autos sind nicht erlaubt.
AUTORIN: IMKE

Hallo, ich bin Bischof Herrmann I. und gründete vor langer Zeit die Überwasserkirche. Das ist schon so lange her, dass von mir noch nicht einmal ein Bild gibt. Noch nicht mal in eurem Internet!
Der erste Bau der Überwasserkirche war anstrengend und wurde erst am 29. Dezember 1040 beendet und direkt geweiht. Bei der Weihe war König Heinrich III. da. Außerdem waren zahlreiche Reichsfürsten und zwölf Bischöfe anwesend. Später wurde ein Stift gebaut, das mit der Überwasserkirche verbunden war. In diesem Stift lebten junge, unverheiratete Frauen. Sie wurden dort gebildet und versorgt. Manche nannten im Laufe der Zeit die Überwasserkirche Liebfrauenkirche oder Liebfrauenüberwasserkirche. Die Bauzeit des Turmes zog sich von 1363 bis ins 15. Jahrhundert.
Dann wurde die Turmspitze wurde von den Wiedertäufern abgerissen, um auf dem Turm Kanonen zu platzieren.
Die Überwasserkirche wurde mehrmals zerstört, so etwa im Jahr 1071, wo sich ein Feuer in der Kirche breit gemacht hatte. Später wurde die Kirche wieder neu erbaut. Auch im 2. Weltkrieg wurde die Kirche schwer getroffen, aber ein Neubau war nötig und wurde auch gemacht. Im Jahr 1972 bekam sie eine neue Orgel.  
Autorin: Xenia

Hallo, ich bin das Eichhörnchen! Ich wohne im Baum neben der Überwasserkirche. Ihr wollt bestimmt, dass ich euch die Geschichte der Überwasserkirche erzähle. Ich erinnere mich noch an die Tage, wo mir mein Opa diese Geschichte erzählte…
Vor langer Zeit, als mein Opa noch ein junges Eichhörnchen war, stand hier im Überwasserviertel auch schon die Überwasserkirche. Man sagte zu ihr auch Liebfrauenkirche oder Liebfrauenüberwasser. Sie ist im gotischen Stil gebaut. Der Name leitet sich von „über dem Wasser“ ab, da sie westlich des St. Paulus Domes auf der gegenüberliegenden Seite der Aa liegt. Ihre Gründung geht auf den Bischof Herrmann I. Zurück. Bei der Weihe der Kirche waren König Heinrich der III., zahlreiche Reichsfürsten und Bischöfe anwesend. Die Weihe war am 29. Dezember 1040. Die Überwasserkirche verband sich mit einem Frauenstift. Das ist eine Gruppe von Frauen, die wie Nonnen leben, nur nicht ganz so streng. Sie heißen Kanonissen. Während der Zeit der Täufer in den Jahren 1534/1535 wurde die Spitze des Turmes abgetragen und Kanonen wurden auf der Plattform des Turmes abgestellt, um die Verteidigung der Stadt zu verbessern. Die Turmspitze wurde danach auch nicht wieder aufgebaut. Ebenso wie die ganze Stadt wurde auch die >Überwasserkirche 400 Jahre später im 2. Weltkrieg schwer getroffen. Glücklicherweise blieb sie in der Struktur so weit erhalten. Ich hörte hier draußen auch, dass die Überwasserkirche bis heute immer wieder für längere Zeit saniert und restauriert wurde. Das bedeutet, dass die Schäden, die mit der Zeit kommen, repariert werden. Ich erinnere mich, dass die Kirche im Inneren vor zwei Jahren helle Farben und neues Licht bekam. Aktuell wird am Turm wieder gearbeitet. Er ist komplett eingerüstet. 2018 muss dieser Bau fertig sein. Er soll etwa eine Million Euro kosten.
Autorin: Sophie

Drei Geschichten zur Überwasserkirche
Hallo, ich bin die Orgel. Seit dem Jahre 1972 hänge ich hier in der Überwasserkirche und habe manches über sie gehört.
In einem Gottesdienst hörte ich, dass die Gründung dieses Gotteshauses am 29.12.1040 war. Von einem Gast hörte ich, dass die Kirche auch Liebfrauenkirche oder Liebfrauenüberwasser genannt wird. Von der Putzfrau hörte ich, dass die Kirche 1071 einem Feuer zum Opfer fiel. In einem Gespräch zwischen zwei Kirchenbesuchern hörte ich, dass die heutige Überwasserkirche im Jahr 1340 errichtet wurde. Das kann man sogar im Westportal ablesen. Die Bauzeit zog sich von 1363 bis zum Beginn des 15.Jahrhundert hin. Die Überwasserkirche hatte auch mal eine Spitze. Sie wurde in der Zeit der Täufer heruntergestürzt. Kanonen wurden auf der Plattform aufgestellt, um die Verteidigungsfähigkeit der Stadt zu verbessern. Die Spitze wurde danach auch nicht wieder aufgebaut. Die Überwasserkirche wurde sogar fast zum 2. Mal ganz zerstört, als sie im 2. Weltkrieg schwer getroffen wurde. Doch zum Glück blieben die Grundmauern erhalten, dass ein Wiederaufbau in der alten Gestalt möglich war. 1972 kam dann auch ich in die Kirche. So konnte ich zum Beispiel erleben, wie 2015/2016 die Kirche im Inneren mit hellen Farben und einem neuen Lichtkonzept verschönert wurde. Gerade wird auch wieder am Turm der Kirche gearbeitet.
Jetzt wisst ihr Bescheid!             Autorin: Ella